Lukas Sieper

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EU-Abgeordneter Lukas Sieper (Partei des Fortschritts) spricht auf Ukraine-Demonstration „For Europe’s Future – We Stand with Ukraine“ in Berlin

Berlin, 24.02.2026 – Der Europaabgeordnete Lukas Sieper (Partei des Fortschritts) hat am Abend auf der Demonstration „For Europe’s Future – We Stand with Ukraine“ vor dem Brandenburger Tor vor 12.000 Menschen gesprochen. Die Kundgebung, organisiert von Vitsche e.V., begann um 18:00 Uhr am Lustgarten und führte über Unter den Linden zum Brandenburger Tor, wo die Abschlussreden stattfanden.

Die Veranstaltung war hochrangig besetzt und setzte ein deutliches parteiübergreifendes Signal der Unterstützung für die Ukraine. Neben Lukas Sieper sprachen unter anderem der Regierende Bürgermeister von Berlin, Kai Wegner, der Vizepräsident des Deutschen Bundestages, Omid Nouripour, die Parlamentarische Staatssekretärin Siemtje Möller (SPD), der Bundestagsabgeordnete Roderich Kiesewetter (CDU), die Grünen-Politikerin Franziska Brantner sowie der ukrainische Botschafter in Deutschland, Oleksii Makiev. Damit wurde deutlich: Die Solidarität mit der Ukraine ist in der demokratischen Mitte fest verankert.

In einer lockeren, aber zugleich kraftvollen Rede erinnerte Sieper an die ersten Tage der russischen Invasion und die damalige Erwartung eines schnellen Zusammenbruchs der Ukraine. „Drei Tage hatte Putin geplant. Drei Tage“, sagte er. „Vier Jahre später kämpfen die Ukrainerinnen und Ukrainer immer noch.“ Russland habe nicht nur militärisch, sondern vor allem ideologisch verloren: „Ideen lassen sich nicht bombardieren. Ideen lassen sich nicht besetzen. Ideen kapitulieren nicht.“

Zugleich betonte er die Rolle Europas: Die EU sei enger zusammengerückt, die Verteidigungszusammenarbeit intensiviert und die Unterstützung für die Ukraine zu einem Prüfstein europäischer Glaubwürdigkeit geworden. Solidarität zeige sich nicht nur in Regierungen und Parlamenten, sondern auch „hier, auf dieser Demo – mit jedem Ruf, mit jeder Fahne, mit jeder Sekunde Aufmerksamkeit“.

Mit dem gemeinsamen Ruf „Slava Ukraini – Heroem Slava“ beendete er seinen Beitrag unter großem Applaus.

Die Veranstaltung wurde von zahlreichen zivilgesellschaftlichen Organisationen getragen, darunter unter anderem Campact, Pulse of Europe, Bündnis 90/Die Grünen (AG Ukraine), die Allianz Ukrainischer Organisationen e.V., LIBERECO und weitere Partnerorganisationen.

Die Demonstration stand im Zeichen europäischer Verantwortung und klarer politischer Forderungen: verlässliche Waffenlieferungen an die Ukraine, langfristige Sicherheitsgarantien, die Nutzung eingefrorener russischer Staatsvermögen für Wiederaufbau und Verteidigung, keine „Friedenslösung“ ohne Gerechtigkeit, die Rückführung verschleppter ukrainischer Kinder sowie eine beschleunigte EU-Integration der Ukraine.

Lukas Sieper sitzt seit 2024 für die Partei des Fortschritts im Europäischen Parlament und ist unter anderem Mitglied im Ausschuss für internationalen Handel. Dort befasst er sich insbesondere mit Fragen wirtschaftlicher Resilienz, strategischer Abhängigkeiten und europäischer Handelspolitik.

„Dass wir heute hier stehen, zeigt: Freiheit ist stärker als Angst und Solidarität stärker als Gewalt“, erklärte Sieper abschließend.

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